PS Personal & Vermittlung GmbH

Aktuelles & News

23.09.2020

"Erhebliche Unterschiede zwischen Zeitarbeit und Werkvertrag"

„In der Debatte um die Missstände in der Fleischindustrie werden leider immer wieder Zeitarbeit und Werkverträge gleichgesetzt. Dabei bestehen gerade aus Arbeitnehmersicht und in der Frage von Verantwortlichkeit für Arbeits(schutz)bedingungen erhebliche Unterschiede, die wir einmal in einer Matrix zusammengefasst haben“, erläutert der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Christian Baumann, warum der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche jetzt eine Broschüre veröffentlicht, in der die Unterschiede von Zeitarbeit und Werkverträgen übersichtlich dargestellt sind.


Die vom iGZ entworfene Gegenüberstellung offenbart die erheblichen Unterschiede zwischen Werkverträgen und Arbeitnehmerüberlassung.

„Insoweit wäre ein Verbot dieser tariflich gesicherten und umfassend gesetzlich kontrollierten Personaldienstleistung keine Reform, sondern ein unverhältnismäßiger Paradigmenwechsel, der auch unions- und verfassungsrechtlich mehr als bedenklich ist“, ergänzt Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, die Intention und warnt in der aktuellen politischen Diskussion vor voreiligen gesetzlichen Schritten.

Gegenüberstellung

In dem fünfseitigen Dokument werden Zeitarbeit und Werkverträge nicht nur in einer übersichtlichen Tabelle gegenübergestellt, sondern es werden unter anderem auch die völlig unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen erklärt. Weitere Aspekte, die thematisiert werden, sind etwa jeweils die finanzielle Vergütung, die Einhaltung des Arbeitsschutzes und die zeitliche Begrenzung der Einsatzzeit.

Begrifflichkeiten sauber trennen

Auch andere Institutionen ziehen die Linie zwischen Zeitarbeit und Werkvertrag: Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) Saar fordert die Verantwortlichen in Politik und Kontrollbehörden auf, die Begrifflichkeiten Zeitarbeit und Werkverträge "strikt und sauber" zu trennen. Zeitarbeit sei nicht das Problem in der Fleischindustrie. „Denn hier unterliegen die Zeitarbeitnehmer, so die NGG, klar der Mitbestimmung durch Betriebsräte und dem Auftraggeber und sind voll in die jeweilige Betriebsorganisation eingebunden", sagte Mark Baumeister, Geschäftsführer der NGG im Saarland.

Analog zur Zeitarbeit

Ähnlich sieht es die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, die in einem Antrag fordert, das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bezüglich Arbeitsschutz analog zur Zeitarbeit auf die bislang faktisch schutzlosen Werk- bzw. Dienstvertragsbeschäftigten zu erweitern. Die Fraktion fordert ferner das Verbot von Werkverträgen im Kernbereich der unternehmerischen Tätigkeit (das Schlachten und Zerlegen in Schlachtunternehmen).

Quelle IGZ

16.09.2020

Niedriglohnsektor: Gehälter stärker gewachsen

Mit der Einführung des Mindestlohns sind die Gehälter im Niedriglohnbereich in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als die Gehälter höher Verdienender, lautet das Fazit einer Untersuchung des Statistische Bundesamtes. Das, so die Statistiker, gelte insbesondere für Ostdeutschland. Mit Blick auf die Zeitarbeitsbranche ist das allerdings nicht der Einführung des Mindestlohns, sondern der fast 100-prozentigen Tarifierung der Branche zu verdanken.

Faire Tarifverhandlungen von Zeitarbeitgeberverbänden und Gewerkschaften sorgen für faire Löhne – und das auch in Ostdeutschland. In mehreren Stufen wird dort das Lohngefüge der Zeitarbeit dem Westniveau angeglichen. Die nächste Tariferhöhung erfolgt zum 1. Oktober 2020: Der Eingangslohn erhöht sich dann in der Entgeltstufe 1 im Osten von 9,88 Euro auf 10,10 Euro.

Einheitliche Entlohnung

Auch in allen anderen Entgeltgruppen, insgesamt sind es zehn, erhöht sich das Entlohnungsniveau. Ab 1. April 2021 gilt dann schließlich nur noch eine Entgelttabelle für das gesamt Tarifgebiet Ost und West – der Zeitarbeitsmindestlohn steigt zu diesem Stichtag nochmals auf 10,45 Euro. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell bei 9,35 Euro.

Gößerer Niedriglohnsektor

Laut eines Artikels des Magazins „Der Spiegel“ zum Thema waren im Berichtszeitraum 2018 etwa mehr als ein Fünftel der deutschen Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor angesiedelt. Ganz anders sieht es in der Zeitarbeitsbranche aus – über die Hälfte der Zeitarbeitnehmer zählen zu den ungelernten Hilfskräften. In Ostdeutschland, so der Spiegel, sei der Niedriglohnsektor mit 29,1 Prozent deutlich größer als im Westen. Im Vergleich der Zahlen von 2018 mit den Ergebnissen von 2014 sei der Anteil allerdings um 5,4 Punkte gesunken. In Westdeutschland hingegen verzeichnete das Statistische Amt eine Zunahme um 0,7 Prozentpunkte.

Quelle IGZ

09.09.2020

Nachfrage nach älteren Mitarbeitern gestiegen

Der Anteil der rentenberechtigten Mitarbeiter, den Betriebe halten wollen, ist zwischen 2015 und 2018 von 26 Prozent auf 58 Prozent gestiegen. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Grundlage der IAB-Stellenerhebung, einer repräsentativen Befragung von Betrieben in Deutschland. Im Jahr 2015 sollten von den 650.000 Beschäftigten mit Rentenberechtigung 171.000 Personen im Betrieb gehalten werden, 2018 waren es 470.000 der insgesamt 810.000 Rentenberechtigten. Bei den Rentenberechtigten sind auch Beschäftigte enthalten, die bereits in den Vorjahren von den Betrieben gehalten wurden.

Erfahrung ist gefragt, das gilt auch für die Zeitarbeitsbranche, für die allerdings nur Zahlen zur Altersstruktur existieren: Im Jahresdurschnitt waren im Jahr 2019 insgesamt 895.472 Beschäftigte in der Zeitarbeitsbranche tätig. Davon waren 166.167 (18,5 Prozent) unter 25 Jahre alt, 273.077 (30,5 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre alt, 180.531 (20,1 Prozent) waren 35 bis 45 Jahre alt, 156.047 (17,4 Prozent) zwischen 45 und 55 Jahre alt, und 119.650 (13,3 Prozent) Zeitarbeitnehmer waren über 55 Jahre alt. Fünf Jahre zuvor, 2014, waren im Schnitt 898.041 Beschäftigte in der Zeitarbeit tätig, davon waren 107.824 (12 Prozent) über 55 Jahre alt. Beim Blick über alle Jahre hinweg zeigt sich, dass sich diese Zahlen auf einem stabilen Niveau bewegen.

Haltewünsche gestiegen

Kleine Betriebe haben mit 60 Prozent laut IAB ein deutlich größeres Interesse daran, ihre rentenberechtigten Beschäftigten zu halten als große Betriebe, die dies nur bei durchschnittlich 30 Prozent der Beschäftigten versuchen. Eine Differenzierung nach Branchen zeigt, dass die Haltewünsche der Betriebe in allen Wirtschaftszweigen gestiegen sind.

Chemiebranche deutlich zugelegt

Insbesondere die Chemiebranche und das Baugewerbe, in denen 2015 solche Wünsche noch eher selten waren, haben deutlich zugelegt. Am stärksten weiche die öffentliche Verwaltung mit 20 Prozent vom allgemeinen Durchschnitt ab. Aber auch dort gehen die Zahlen nach oben und haben sich zwischen 2015 und 2018 sogar vervierfacht.

Erfolgsquote gestiegen

Auch die Erfolgsquote beim Versuch, rentenberechtigte Beschäftigte zu halten, sei zwischen 2015 und 2018 gestiegen: von durchschnittlich 83 auf 91 Prozent. Allerdings sei es wahrscheinlich, dass Betriebe nur dann versuchten, rentenberechtigte Beschäftigte zu halten, wenn dies auch Aussicht auf Erfolg habe, merken die Forscher Christian Westermeier und Mario Wolf an.

Minijobs

Unter den Maßnahmen, die Betrieben zur Verfügung haben, um ihre Beschäftigten zum Bleiben zu bewegen, nutzten die Betriebe, so das IAB, mit 51 Prozent am häufigsten den Wechsel in einen Minijob. Auf diesem Weg könne betriebsspezifisches Humankapital kostengünstig gehalten und die Einarbeitung neuer Beschäftigter organisiert werden, erläutern Westermeier und Wolf. Weiter gaben 27 Prozent der Betriebe an, den neu geregelten Hinzuverdienst zur vorgezogenen Altersrente in Anspruch genommen zu haben, der seit der Flexi-Renten-Reform im Jahr 2017 möglich ist.

Paradigmenwechsel

„Die Analyse zeigt, dass der in der Rentenpolitik bereits vollzogene Paradigmenwechsel hin zu einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit mittlerweile in der Personalpolitik der Betriebe angekommen ist. Befördert wurde dieses Umdenken durch Fachkräfteengpässe in manchen Branchen, die sowohl aus der demografischen Entwicklung als auch aus dem Aufwärtstrend der letzten Jahre am deutschen Arbeitsmarkt resultieren“, schreiben Westermeier und Wolf. Ob sich durch die Corona-Krise etwas an diesem grundsätzlichen Trend zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit ändere, werde sich in den kommenden Jahren zeigen.

Quelle IGZ

31.10.2018

Unsere neue Website ist ab sofort online

Wir haben die neue DSGVO zum Anlass genommen und für Sie unseren Internetauftritt komplett neu erstellt.

Unsere neue Website soll Ihnen unser Unternehmen kurz vorstellen, Ihnen aktuelles Jobangebote unterbreiten, eine Leistungsübersicht geben und und Ihnen aktuelle Informationen über unsere Firma und das Thema "Personal & Vermittlung" geben - und das alles bei höchstmöglichem Bedienungskomfort und größtmöglicher Übersichtlichkeit .

Unsere Homepage ist responsive!
Das bedeutet, dass Sie immer automatisch eine optimierte Version unserer Website für Ihr Endgerät präsentiert kriegen.

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Besuchen Sie unsere Internetpräsenz jedoch mit einem sog. Mobile Device (Smartphone oder Tablet), wird automatisch eine für das jeweilige Gerät optimierte Version der Website geladen - teilweise mit größerer Schrift, angepassten Parallaxgrafiken und ebenfalls einer mit den Fingern noch besser bedienbaren Drop-in-Navigation.

Unsere Homepage ist aktuell.
Wir haben unseren neuen Internetauftritt mit einem Mini-CMS (Content Management System) ausgestattet, so dass wir nun immer selber und zu jeder Zeit in der Lage sind, Inhalte neu einzustellen, zu tauschen oder zu ergänzen. So können Sie sicher sein, dass die Inhalte auf unserer neuen Website für Sie immer aktuell sind!

Unsere Homepage ist modern und bedienungsfreundlich.
Wir haben unseren neuen Internetauftritt nach aktuellsten Standards (HTML5, CSS3, JQuery, etc.) gestaltet.

Sie können sich auch unsere Kontaktdaten z.B. als vCard herunterladen oder als QR-Code direkt in die Kontakte Ihres Smartphone "scannen" (dazu reicht bei den meisten modernen Smartphones schon die Foto-App und es ist keine spez. QR-App mehr nötig).

Wir hoffen, Sie haben ab sofort und zukünftig genau so viel Spaß mit unserer neuen Website wie wir, und Sie finden immer schnellstmöglich die gewünschten Informationen!

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